1×1 der chirurgischen Instrumente: Benennen, Erkennen, by Margret Liehn, Hannelore Schlautmann (auth.)

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Zum Scheiden grober Materialien ist die Schere nach Cooper eine der bekanntesten, damit können oberflächlich Fäden oder intraoperativ Verbandsmaterial geschnitten werden (⊡ Abb. 28). Vergleichbar sind die Scheren nach Mayo oder Lexer, die ähnlich aussehen und für den gleichen Gebrauch bestimmt sind. In der Thoraxchirurgie kommt die Rippenschere zur Anwendung, die einzelnen Scherenmodelle sind häufig nach ihrem Konstrukteur bzw. nach dem Erfinder benannt. Sie sind sehr kräftig, um den Knochen durchtrennen zu können, und meist abgewinkelt im Schneideblatt, um sie um die Rippe herumführen zu können und gezielt nur den Knochen zu durchtrennen.

Die Arretierung besteht zumeist aus 3 Rastern, so dass der Verschluss der Gewebestärke individuell angepasst werden kann. Hier muss der Chirurg bedenken, in wie weit er die Klemme schließt – je mehr Druck durch Verschluss der einzelnen Raster auf die Arbeitsteile gebracht wird – desto kräftiger werden die Gefäßwände komprimiert. Gefäßklemmen sind zudem so gebogen, dass das Gefäß abgeklemmt werden kann, die Blutung gestoppt wird, aber umgebendes Gewebe nicht mit gefasst wird. Die Größe des Arbeitsteiles des Instrumentes wird dem Lumen und dem Druck, der in dem Gefäß herrscht, angepasst.

Mikroscheren sind gerade oder bajonettförmig, auch hier gilt das Prinzip, dass die Hand des Operateurs im Ausschnitt des Mikroskops nicht zu sehen ist. Bei Mikroscheren sind die einzelnen Blätter federnd miteinander verbunden ( Abschn. 8). Die Größe und Feinheit der Schere muss immer dem zu schneidenden Material angepasst sein. Ein feines Gefäß kann nicht mit einer Fadenschere geschnitten werden, aber umgekehrt geht es auch nicht. Wird mit einer zu feinen Schere grobes Material durchschnitten, leidet der Schliff, und die Schere ist zum nächsten Gebrauch stumpf und muss nachgeschliffen oder ersetzt werden.

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